
Vom 15. bis 19. September 2026 bringt die AMB in Stuttgart die Metallbearbeitungs- und Werkzeugmaschinenbranche in zehn Messehallen zusammen. leopard.ki ist ebenfalls vor Ort – nicht als eigenständiger Aussteller, sondern live am Stand der messwelk GmbH (Halle 9, Stand D21), der seit 1966 deutschen Generalvertretung der WYLER AG und seit 2022 Gesellschafter des Schweizer Herstellers für Präzisionsmesstechnik.
Das Produktsortiment von messwelk reicht von Präzisionswasserwaagen über elektronische Neigungsmessgeräte bis hin zu Langzeitüberwachungssystemen für geodätische Anwendungen – Instrumente, die zum Ausrichten von Werkzeugmaschinen, zur Bauwerksüberwachung und zur Kalibrierung anderer Messmittel eingesetzt werden. Für Branchenfremde ist die Wahl des richtigen Geräts aus diesem Angebot selten offensichtlich. Genau dieses Problem löst wyler.leo.ki, der KI-Berater, der direkt in die Website von messwelk integriert ist.
wyler.leo.ki durchsucht keine Inhalte und beantwortet Fragen nicht wie eine Suchmaschine. Stattdessen fordert er den Besucher auf, seine konkrete Situation zu beschreiben: Was muss gemessen werden, auf welcher Oberfläche, mit welcher Präzision und unter welchen Bedingungen? Basierend auf dieser Beschreibung empfiehlt er die passenden Geräte – genau wie ein erfahrener Anwendungstechniker, nur ohne die Wartezeit auf den nächsten freien Termin.
Dieser Unterschied ist entscheidender, als es zunächst klingt. Eine klassische Produktseite setzt voraus, dass Besucher bereits wissen, welche Kategorie für sie relevant ist. Eine Suchmaschine kann nur das ausgeben, was der Nutzer bereits in Worte fassen kann. Die Aufgabe von wyler.leo.ki beginnt einen Schritt früher: Er hilft dem Besucher, eine Anwendung in eine Anforderung und eine Anforderung in die richtige Produktfamilie zu übersetzen. In einem so spezialisierten Markt wie der Präzisionsmesstechnik ist das der schwierigere – und wertvollere – Teil des Gesprächs.
Dies fügt sich in einen breiteren Wandel ein, der bereits bei der Art und Weise sichtbar ist, wie Besucher überhaupt auf einer Homepage landen. Laut SparkToro endeten Anfang 2026 schätzungsweise 68 % der Google-Suchanfragen ohne einen Website-Besuch – die Antwort erschien bereits, bevor jemand klicken musste (Search Engine Land). Was für eine Unternehmenswebsite bleibt, ist die schwierigere Frage: nicht „Was ist das für ein Produkt?“, sondern „Welches dieser Produkte passt zu meinem spezifischen Fall?“. Das ist die Lücke, die eine Website mit integriertem Berater schließen kann – ein Produktkatalog, egal wie gut er geschrieben ist, kann das nicht.
Parallel zum AMB-Auftritt stellt leopard.ki leo.page 5.0 vor – die neueste Generation des KI-Beraters mit dem bisher geringsten visuellen Fußabdruck. In Optik und Bedienung ist er nun kaum noch von einer gewöhnlichen Unternehmenswebsite zu unterscheiden. Das ist eine bewusste Entscheidung: Viele Besucher begegnen KI-Tools noch mit einer gewissen Zurückhaltung. Ein Design, das sich nicht explizit als „KI“ ankündigt, baut diese Hemmschwelle ab, bevor sie überhaupt entstehen kann. Die neue Version bietet eine breitere Palette an integrierten Funktionen, die genau darauf abzielen: Der Berater soll sich wie ein natürlicher Bestandteil der Website anfühlen, nicht wie ein aufgesetztes Werkzeug.
Das ist auch die Richtung, in die sich das zugrunde liegende Interaktionsmuster generell bewegt. Unternehmen, die Besucher in ein Gespräch verwickeln, erzielen messbar bessere Ergebnisse: Eine Analyse von 20 Millionen Chat-Konversationen durch Intercom ergab, dass Besucher, die den Chat nutzen, 82 % häufiger konvertieren und einen um 13 % höheren Kundenwert aufweisen. leo.page basiert auf demselben Prinzip – eine Website, die reagiert, statt nur anzuzeigen – und ist nun so verpackt, dass sie nicht mehr als separates Tool wahrgenommen wird.
wyler.leo.ki ist ein Einsatzbeispiel innerhalb einer kleinen, aber wirklich vielfältigen Gruppe. leo.page läuft auch für RiCE UP, einen in Berlin ansässigen Hersteller von Bio-Onigiri – das erste Projekt von leopard.ki außerhalb der B2B-Fertigung und ein praktischer Beweis dafür, dass der Beratungsansatz auch im Endkundengeschäft funktioniert. Bei der LDB-Gruppe, einem Logistikunternehmen, fungiert es als Wissens- und Orientierungstool für ein standortübergreifendes Geschäft – eher ein „Logistik-Guide“ als ein Verkaufsberater im klassischen Sinne. Erste Implementierungen im Immobilienbereich sind ebenfalls in Arbeit. Auf dem Papier haben diese Märkte wenig gemeinsam. Was sie verbindet, ist der gleiche Ausgangspunkt: ein Besucher mit einer spezifischen Frage und eine Website, die ihm bisher nur eine Seite zum Selbersuchen anbieten konnte.
Eine weitere Neuigkeit gehört in dieses Update: leopard.ki bereitet den Markteintritt in der Schweiz für 2027 vor, mit einem geplanten neuen Standort in Bern. Weitere Details folgen, sobald die Pläne konkreter werden – vorerst ist es eine Richtung, noch kein Startschuss.
Wenn Sie zwischen dem 15. und 19. September auf der AMB in Stuttgart sind, läuft wyler.leo.ki live am messwelk-Stand in Halle 9, D21 – ein Besuch lohnt sich, egal ob Präzisionsmesstechnik Ihr Fachgebiet ist oder nicht. Es ist eine der anschaulichsten Demonstrationen dafür, wie ein KI-Berater aussieht, wenn er tatsächlich die Arbeit erledigt, für die er gebaut wurde.
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