AEO – optimiert für LLMs

Die Qualität der Suchanfragen hat sich grundlegend verändert.

KI-Suchsysteme haben die Informationssuche grundlegend verändert – bis zu 68 % aller Google-Suchanfragen enden heute ohne einen einzigen Klick. Es reicht nicht mehr aus, bei einfachen Fragen ganz oben zu stehen. Was bleibt, ist der entscheidende Moment danach: die gezielte Ansprache der wenigen Besucher, die trotz KI den Weg auf Ihre Seite finden, weil ihr Anliegen zu spezifisch ist, als dass eine KI es lösen könnte.

Das ist kein Ranking-Problem, das man einfach beheben kann - KI-Systeme übernehmen jetzt die Suche.

Wenn bei einer Suchanfrage eine KI-Übersicht erscheint, brechen die Klickraten für die klassische Ergebnisliste ein. Nur 8 % der Nutzer klickten noch auf ein klassisches Ergebnis, wenn eine KI-Übersicht angezeigt wurde, gegenüber 15 % ohne eine solche – und lediglich 1 % klickte überhaupt auf eine der in der KI-Antwort zitierten Quellen.

Laut Ahrefs (Februar 2026, Analyse von 300.000 Keywords) sank die Klickrate für die erste Position von 7,3 % auf 1,6 %, sobald eine KI-Übersicht erschien – ein Rückgang um 58 % nach Bereinigung um allgemeine Trends.

Das Pew Research Center kam in einer eigenen Studie (Juli 2025, ca. 69.000 Suchanfragen) zu einem ähnlichen Ergebnis: Nur 8 % der Nutzer klickten noch auf ein klassisches Suchergebnis, wenn eine KI-Übersicht angezeigt wurde, gegenüber 15 % ohne eine solche – und lediglich 1 % klickte überhaupt auf eine der in der KI-Antwort zitierten Quellen.

Laut Similarweb stieg der Anteil der Zero-Click-Suchen zwischen Mai 2024 und Mai 2025 von 56 % auf 69 %; SparkToro beziffert den Wert für die USA Anfang 2026 auf 68 %, was einem Anstieg von 7,6 Prozentpunkten gegenüber 2024 entspricht.

Wer heute noch auf eine Unternehmenswebsite klickt, hat die einfache Frage meist schon beantwortet bekommen – die KI hat das erledigt.

Was bleibt, ist der Rest: die Frage, die zu spezifisch, zu individuell oder zu fallabhängig ist, um sie pauschal zu beantworten. Dieser Besucher sucht nicht nach mehr Informationen. Er testet, ob das Gespräch weitergeht oder ob es auf eine Seite zurückfällt, die er nun selbst durchsuchen muss.

AEO – Die unsichtbare Wissensebene

Die Daten, die Sie uns bereits für Ihre Wissensdatenbank zur Verfügung stellen, werden doppelt genutzt: einmal, damit leo.page Ihre Besucher beraten kann – und einmal, um automatisch eine unsichtbare, sauber ausgezeichnete HTML-Ebene zu generieren, die speziell für KI-Suchsysteme lesbar ist. Diese Seiten sind nicht Teil Ihrer sichtbaren Website und nirgendwo verlinkt – aber sie sind für Suchmaschinen und KI-Crawler über Ihre Sitemap auffindbar.

Es gibt eine Ausnahme bei den sinkenden Klickraten:

Suchanfragen, die bereits den Firmennamen enthalten. Hier zeigen KI-Übersichten das gegenteilige Muster – bis zu 18 % höhere Klickraten, wenn die Marke in der Antwort genannt wird. In diesem Fall ist die Auffindbarkeit nicht das Problem – sie ist bereits gelöst. Was danach über den Erfolg entscheidet, ist genau das, worum es auf dieser Seite geht: ob das Follow-through hält, sobald der Nutzer ankommt.

FAQ

Warum verliert meine Website Traffic, obwohl ich nichts falsch gemacht habe?

Es ist selten die Schuld der Website. Google und andere Suchsysteme beantworten Anfragen zunehmend direkt in einer KI-Übersicht, ohne dass ein Klick erforderlich ist – laut SparkToro betrifft das mittlerweile etwa 68 % aller US-Suchanfragen. Die Auffindbarkeit ist längst kein Punkt mehr, den eine Website allein für sich gewinnt oder verliert.

Gilt das auch für den europäischen B2B-Markt?

Die belastbaren Zahlen stammen größtenteils aus den USA und von großen Publishern. Für europäische B2B-Nischenmärkte ist der Effekt plausibel, aber noch nicht unabhängig gemessen – die ehrliche Antwort lautet: wahrscheinlich vorhanden, aber langsamer und schwächer, als die US-Daten vermuten lassen.

Muss ich darauf reagieren oder kann ich darauf reagieren?

Das können Sie. Die Auffindbarkeit verlagert sich bereits auf KI-Systeme, ob Sie nun handeln oder nicht – das ist keine Wahlmöglichkeit. Was Sie jedoch entscheiden können, ist, wie gezielt Sie das Follow-through gestalten, sobald jemand bei Ihnen landet, und in welchem Zeitrahmen. Es geht nichts kaputt, wenn Sie ein Quartal warten. Aber es handelt sich hierbei nicht um einen einmaligen Ausschlag – die zugrunde liegenden Zahlen (weniger Klicks, mehr Zero-Click-Suchen) bewegen sich seit zwei Jahren in dieselbe Richtung. Warten hat also einen Preis, der sich schleichend summiert, anstatt plötzlich zuzuschlagen. Betrachten Sie es als eine Veränderung, die man planen sollte, nicht als Notfall.

Ist das der Grund für den Chatbot-Boom?

Teilweise. Derselbe Wandel erklärt beide Trends: Menschen erwarten, dass ein Gespräch fortgeführt wird, anstatt eine Textseite vorgesetzt zu bekommen. Die meisten Chatbots kratzen jedoch nur an der Oberfläche dieser Erwartung – sie wiederholen Informationen schneller, ohne zu beraten. Das ist kein Follow-through, das ist nur schnellere Information. leo.page wurde gezielt für das Follow-through entwickelt: Es stellt die nächste Frage, klärt den konkreten Fall und durchdenkt ihn so, wie es ein guter Vertriebsmitarbeiter tun würde – weshalb es auch bewusst nicht als „Chatbot“ konzipiert und positioniert ist.

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